
Sa, 08.08.2026
15:00 Uhr
Talk
Ca. 60 Minuten
conversation pieces
Die Gesprächsreihe conversation pieces nimmt Technologien des Alltags zum Ausgangspunkt und situiert diese im Kontext des Schwimmbads. Jede Ausgabe geht von einem Text aus, der den thematischen Rahmen bildet und als gemeinsamer Bezugspunkt dient. Eingeladen sind Gäst:innen, die sich aus künstlerischer, theoretischer oder technologischer Perspektive mit dem Thema auseinandersetzen und ihre Gedanken oder eigene Arbeiten im Austausch dazu teilen.
Das Schwimmbad scheint zunächst ein merkwürdiger Ort für solche Gespräche und ist deshalb womöglich genau der richtige. Es ist ein Ort des Innehaltens, des Auftauchens, des Nebeneinanders. Hier, wo wir schwerelos im Wasser treiben können und das plätschernde Wasser ein anregendes Grundrauschen bildet, stellt sich auch die Frage, welche Technologien uns tragen und welche uns stattdessen mit (nach unten) reißen. Wie navigieren wir das Internet, was verbergen wir dabei, und welche Räume entstehen dort, wo wir uns entziehen? Was bedeutet es, zu halten als technologische wie als kulturelle Praxis? Inwiefern sind Containertechnologien – von der Cloud bis zum Archiv, vom Algorithmus bis zur Datenbank – auch politische Räume? Und welche Möglichkeiten eröffnen sich, wenn wir Technologie nicht als Werkzeug der Eroberung denken, sondern als Behälter?
Die Gesprächsreihe conversation pieces wird kuratiert von Anna-Lena Panter im Rahmen der Kooperation von transmediale x Tropez.
Die Gespräche finden auf Deutsch statt.
Foto: Jennifer Mehigan, Zombies, Ghosts and Dirt: A Performance in a Graveyard Garden, Installation, transmediale 2021-22, silent green Kulturquartier (c) Waldemar Salesski
Über die Kurator:innen
transmediale ist ein jährliches Festival und ein Raum für die kritische Reflexion von Kunst und Technologie. Das jährliche Festival bringt transdisziplinäre Communities und diverse Publika mit einem Interesse an digitalen Kulturen zusammen, um neue Perspektiven auf unser technologisches Zeitalter zu entwickeln. Das transmediale Festival findet jährlich Ende Januar statt und bildet den Kern des Programms der Organisation. Über das jährliche Event hinaus ist transmediale eine transversale, dynamische Plattform mit einer lebendigen Community und einem starken Netzwerk, das ganzjährige Aktivitäten ermöglicht, darunter Publikationen, studio Veranstaltungen und ein Residency Programm. In 2027 wird die 40. Ausgabe der transmediale stattfinden.
https://transmediale.de/en
Anna-Lena Panter organisiert, kuratiert und lektoriert zwischen Berlin und Wien. Seit 2020 arbeitet sie in verschiedenen Funktionen bei transmediale festival in Berlin. Derzeit koordiniert sie das Festivalprogramm und ist verantwortlich für ganzjährige Studioaktivitäten sowie die Residencies von transmediale. Mit einem Hintergrund in Publikationspraktiken organisiert sie Ausstellungen, Diskursformate und Zusammenkünfte.

Sa, 08.08.2026
15:00 Uhr
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Ca. 60 Minuten
conversation pieces
Die Gesprächsreihe conversation pieces nimmt Technologien des Alltags zum Ausgangspunkt und situiert diese im Kontext des Schwimmbads. Jede Ausgabe geht von einem Text aus, der den thematischen Rahmen bildet und als gemeinsamer Bezugspunkt dient. Eingeladen sind Gäst:innen, die sich aus künstlerischer, theoretischer oder technologischer Perspektive mit dem Thema auseinandersetzen und ihre Gedanken oder eigene Arbeiten im Austausch dazu teilen.
Das Schwimmbad scheint zunächst ein merkwürdiger Ort für solche Gespräche und ist deshalb womöglich genau der richtige. Es ist ein Ort des Innehaltens, des Auftauchens, des Nebeneinanders. Hier, wo wir schwerelos im Wasser treiben können und das plätschernde Wasser ein anregendes Grundrauschen bildet, stellt sich auch die Frage, welche Technologien uns tragen und welche uns stattdessen mit (nach unten) reißen. Wie navigieren wir das Internet, was verbergen wir dabei, und welche Räume entstehen dort, wo wir uns entziehen? Was bedeutet es, zu halten als technologische wie als kulturelle Praxis? Inwiefern sind Containertechnologien – von der Cloud bis zum Archiv, vom Algorithmus bis zur Datenbank – auch politische Räume? Und welche Möglichkeiten eröffnen sich, wenn wir Technologie nicht als Werkzeug der Eroberung denken, sondern als Behälter?
Die Gesprächsreihe conversation pieces wird kuratiert von Anna-Lena Panter im Rahmen der Kooperation von transmediale x Tropez.
Die Gespräche finden auf Deutsch statt.
Foto: Jennifer Mehigan, Zombies, Ghosts and Dirt: A Performance in a Graveyard Garden, Installation, transmediale 2021-22, silent green Kulturquartier (c) Waldemar Salesski
Über die Kurator:innen
transmediale ist ein jährliches Festival und ein Raum für die kritische Reflexion von Kunst und Technologie. Das jährliche Festival bringt transdisziplinäre Communities und diverse Publika mit einem Interesse an digitalen Kulturen zusammen, um neue Perspektiven auf unser technologisches Zeitalter zu entwickeln. Das transmediale Festival findet jährlich Ende Januar statt und bildet den Kern des Programms der Organisation. Über das jährliche Event hinaus ist transmediale eine transversale, dynamische Plattform mit einer lebendigen Community und einem starken Netzwerk, das ganzjährige Aktivitäten ermöglicht, darunter Publikationen, studio Veranstaltungen und ein Residency Programm. In 2027 wird die 40. Ausgabe der transmediale stattfinden.
https://transmediale.de/en
Anna-Lena Panter organisiert, kuratiert und lektoriert zwischen Berlin und Wien. Seit 2020 arbeitet sie in verschiedenen Funktionen bei transmediale festival in Berlin. Derzeit koordiniert sie das Festivalprogramm und ist verantwortlich für ganzjährige Studioaktivitäten sowie die Residencies von transmediale. Mit einem Hintergrund in Publikationspraktiken organisiert sie Ausstellungen, Diskursformate und Zusammenkünfte.
TROPEZ
im Sommerbad Humboldthain
Wiesenstraße 1, 13357 Berlin
Google Maps
Montag – Sonntag
10.00 h – 18.00 h


TROPEZ
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Montag – Sonntag
10.00 h – 18.00 h
