
Sa, 22.08.2026
13:00 Uhr
Tanzperformance
Ca. 60 Minuten
ABANICAR (2026)
Vom kaiserlichen Hof bis auf den Ballroom ist der Abanico weit mehr als ein Gegenstand, der Abkühlung verschafft. Er ist Schutzschild, Waffe und verborgene Sprache zugleich.
In dieser minimalistischen Solo-Performance untersucht Belle Santos die kulturelle Bedeutung des Faltfächers. Ursprünglich im 7. Jahrhundert in Japan entwickelt und von der Anatomie von Fledermausflügeln inspiriert, wurde der Fächer im Laufe der Zeit zu einer architektonischen Erweiterung des Körpers. Die Performance begreift den Fächer nicht als Requisite, sondern als Ort politischer Aushandlung: von einem Instrument starrer Geschlechterrollen und elitärer Klassenordnungen im 18. Jahrhundert über eine geheime Sprache des Begehrens bis hin zu seiner heutigen Aneignung als lautes, haptisches Symbol queerer Sichtbarkeit und somatischen Protests.
Jede Geste legt offen, was sich in den Falten verbirgt. Jedes scharfe Aufklappen ist ein Akt des Widerstands.
Über die Künstlerin
Belle Santos lebt und arbeitet in Berlin (DE). In ihren Installationen, Performances sowie Bühnen- und Kostümbildern setzt sie sich mit Trauer, Gewalt, Klassenverhältnissen, Girlhood und Trauma auseinander. Geprägt von ihrer langjährigen Tätigkeit als Bühnen- und Kostümbildnerin für Film, Oper und Theater verbindet ihre künstlerische Praxis räumliche Inszenierung mit performativen Elementen. Santos war Fellow der Saison Foundation in Tokio (JP) und erhielt Residenzstipendien der Villa Kamogawa in Kyoto (JP) sowie der Cité Internationale des Arts in Paris (FR). Ihre jüngsten Arbeiten umfassen die Performance MORNING TIME, präsentiert u. a. in den Sophiensælen Berlin und im Kyoto Art Center (JP), sowie MATADORA, gezeigt in der Pogo Bar der KW Institute for Contemporary Art (Berlin, DE).

Sa, 22.08.2026
13:00 Uhr
Tanzperformance
Ca. 60 Minuten
ABANICAR (2026)
Vom kaiserlichen Hof bis auf den Ballroom ist der Abanico weit mehr als ein Gegenstand, der Abkühlung verschafft. Er ist Schutzschild, Waffe und verborgene Sprache zugleich.
In dieser minimalistischen Solo-Performance untersucht Belle Santos die kulturelle Bedeutung des Faltfächers. Ursprünglich im 7. Jahrhundert in Japan entwickelt und von der Anatomie von Fledermausflügeln inspiriert, wurde der Fächer im Laufe der Zeit zu einer architektonischen Erweiterung des Körpers. Die Performance begreift den Fächer nicht als Requisite, sondern als Ort politischer Aushandlung: von einem Instrument starrer Geschlechterrollen und elitärer Klassenordnungen im 18. Jahrhundert über eine geheime Sprache des Begehrens bis hin zu seiner heutigen Aneignung als lautes, haptisches Symbol queerer Sichtbarkeit und somatischen Protests.
Jede Geste legt offen, was sich in den Falten verbirgt. Jedes scharfe Aufklappen ist ein Akt des Widerstands.
Über die Künstlerin
Belle Santos lebt und arbeitet in Berlin (DE). In ihren Installationen, Performances sowie Bühnen- und Kostümbildern setzt sie sich mit Trauer, Gewalt, Klassenverhältnissen, Girlhood und Trauma auseinander. Geprägt von ihrer langjährigen Tätigkeit als Bühnen- und Kostümbildnerin für Film, Oper und Theater verbindet ihre künstlerische Praxis räumliche Inszenierung mit performativen Elementen. Santos war Fellow der Saison Foundation in Tokio (JP) und erhielt Residenzstipendien der Villa Kamogawa in Kyoto (JP) sowie der Cité Internationale des Arts in Paris (FR). Ihre jüngsten Arbeiten umfassen die Performance MORNING TIME, präsentiert u. a. in den Sophiensælen Berlin und im Kyoto Art Center (JP), sowie MATADORA, gezeigt in der Pogo Bar der KW Institute for Contemporary Art (Berlin, DE).
TROPEZ
im Sommerbad Humboldthain
Wiesenstraße 1, 13357 Berlin
Google Maps
Montag – Sonntag
10.00 h – 18.00 h


TROPEZ
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Montag – Sonntag
10.00 h – 18.00 h
