
Sa, 18.07.2026
14:00 Uhr
Musik-Performance
Ca. xxx Minuten
The Bird Feeder
In The Bird Feeder geht es um unser Verhältnis zu Tieren im Öffentlichen Stadtraum. Die "Ratten der Lüfte" nennen die Bewohner:innen Berlins liebevoll ihre Stadttauben – es ist das Tier, das einem, abgesehen vielleicht von der Fliege oder der Kleidermotte, am häufigsten begegnet: Quicklebendig, verletzt oder tot. Man kennt ihre Körper in so ungefähr jedem Zustand, in Gesellschaft oder allein, plattgefahren, als Relief auf der Straße, vor der Fensterscheibe gurrend, in Paaren als Turteltauben, in großen Gruppen unter der U-Bahn-Brücke, als kleine Formationen am Himmel, eher niedrig fliegend, uns auf den Kopf kackend oder wie neulich als schlechtes Omen direkt vor der Haustür, kopflos. Aber die „Ratten der Lüfte“ sind, neben den tatsächlichen Ratten, den Füchsen, den Eichhörnchen, den Schwänen auf dem Landwehrkanal und den Hasen im Hansaviertel nur eines von diversen nichtmenschlichen Geschöpfen, mit denen wir täglich in einer stillen Symbiose leben. Dabei ist manchmal nicht ganz klar, wer eigentlich Wirt und wer Parasit ist.
Olga Hohmann arbeitet mit einem Gesangsensemble und wird ausgestattet von Eva Noeske.
Foto: Ryan Molnar
Über die Künstlerin
Olga Hohmann schreibt Essays, Prosa-Miniaturen und mäandernde Texte, die zum Vorlesen gedacht sind. In einer fast musikalischen Form verbindet sie mehr oder weniger fiktive Erzählungen mit gefundenem Material, die sich zu einem rhythmischen Rauschen verbinden. Slogans, Aphorismen und Gedankenblitze werden dabei hierarchisch gleichwertig.
Zuletzt trat sie im Westfälischen Kunstverein Münster, dem Kunstverein München, dem Schinkel Pavillon (Berlin), der Stoschek Foundation (Düsseldorf), der Kunsthalle Osnabrück, der Kunsthalle Düsseldorf und in der Deutschen Oper (Berlin) auf.
Sa, 18.07.2026
14:00 Uhr
Musik-Performance
Ca. xxx Minuten
The Bird Feeder
In The Bird Feeder geht es um unser Verhältnis zu Tieren im Öffentlichen Stadtraum. Die "Ratten der Lüfte" nennen die Bewohner:innen Berlins liebevoll ihre Stadttauben – es ist das Tier, das einem, abgesehen vielleicht von der Fliege oder der Kleidermotte, am häufigsten begegnet: Quicklebendig, verletzt oder tot. Man kennt ihre Körper in so ungefähr jedem Zustand, in Gesellschaft oder allein, plattgefahren, als Relief auf der Straße, vor der Fensterscheibe gurrend, in Paaren als Turteltauben, in großen Gruppen unter der U-Bahn-Brücke, als kleine Formationen am Himmel, eher niedrig fliegend, uns auf den Kopf kackend oder wie neulich als schlechtes Omen direkt vor der Haustür, kopflos. Aber die „Ratten der Lüfte“ sind, neben den tatsächlichen Ratten, den Füchsen, den Eichhörnchen, den Schwänen auf dem Landwehrkanal und den Hasen im Hansaviertel nur eines von diversen nichtmenschlichen Geschöpfen, mit denen wir täglich in einer stillen Symbiose leben. Dabei ist manchmal nicht ganz klar, wer eigentlich Wirt und wer Parasit ist.
Olga Hohmann arbeitet mit einem Gesangsensemble und wird ausgestattet von Eva Noeske.
Foto: Ryan Molnar
Über die Künstlerin
Olga Hohmann schreibt Essays, Prosa-Miniaturen und mäandernde Texte, die zum Vorlesen gedacht sind. In einer fast musikalischen Form verbindet sie mehr oder weniger fiktive Erzählungen mit gefundenem Material, die sich zu einem rhythmischen Rauschen verbinden. Slogans, Aphorismen und Gedankenblitze werden dabei hierarchisch gleichwertig.
Zuletzt trat sie im Westfälischen Kunstverein Münster, dem Kunstverein München, dem Schinkel Pavillon (Berlin), der Stoschek Foundation (Düsseldorf), der Kunsthalle Osnabrück, der Kunsthalle Düsseldorf und in der Deutschen Oper (Berlin) auf.
TROPEZ
im Sommerbad Humboldthain
Wiesenstraße 1, 13357 Berlin
Google Maps
Montag – Sonntag
10.00 h – 18.00 h


TROPEZ
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Montag – Sonntag
10.00 h – 18.00 h
