2026

Interviewfilm, Länge: 41,11 min.
Schlechte Dates und emotionale Erschöpfung: Ileana Farabanis Videoarbeit THEY CAN CHOP WOOD im Kioskfenster inszeniert weibliche Wut als kollektive Ausdrucksweise. Sie eröffnet so einen Raum, in dem diese Emotion, nicht wie im Alltag, gefiltert oder relativiert werden muss. Dabei geht es nicht darum, rational oder produktiv für Gleichberechtigung einzutreten, sondern einen Raum für Erfahrungen, Emotionen und Bedürfnisse zu schaffen.
Farabani möchte zeigen, dass es möglich ist, über Männer zu sprechen, ohne dass es um sie geht. „Männer“ wird dabei als Sammelbegriff für alle strukturell negativen Verhaltensweisen von heterosexuellen cis Männern verwendet.
Über die Künstlerin
Ileana Farabani (sie/ihr), geboren 1998, lebt und arbeitet in Berlin (DE). Die deutsch-rumänische Filmemacherin und Multimedia-Künstlerin verbindet dokumentarische und fiktionale Erzählformen. Ihre Kunstwerke handeln von patriarchalen Strukturen in medialen Narrativen und nutzen Humor, um neue und zugänglichere Perspektiven zu eröffnen. Ihre jüngsten Arbeiten SCUPPER THIRTEEN und FINAL GIRL erschienen unter anderem im Feingefühl Magazine und Totale Filmmagazin.
Ileana Farabani bezieht sich auf Luzie Meyers Kunstwerk The Flute (2019) und knüpft an ihre Beschäftigung mit Sprache, Rollenbildern und emotionalen Machtverhältnissen an. Formaler Ausgangspunkt sind dabei TikToks, Reels und Memes.
TROPEZ
im Sommerbad Humboldthain
Wiesenstraße 1, 13357 Berlin
Google Maps
Montag – Sonntag
10.00 h – 18.00 h


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