
Sa, 16.08.2026
13:00 Uhr
Lesung
Ca. 60 Minuten
Erinnern und Werden ist eine dreiteilige Lesereihe für junge Menschen, kuratiert von der Künstlerin und Autorin Moshtari Hilal. Drei Autor*innen, geboren in den 1990er Jahren, lesen aus ihren Büchern und kommen in nahbaren Gesprächen über ihr Schreiben ins Gespräch – über das Aufwachsen, das Menschsein und die Suche nach dem Selbst.
Zum Auftakt liest die Lyrikerin Lara Rüter aus ihrem Buch Affenliebe. Darin erzählt sie von ihrer fünfjährigen Arbeit in einem Primatenforschungsinstitut, wo sie Verhaltensstudien an Menschenaffen begleitete. Der essayistische und hybride Text fragt, was es bedeutet, ein Affe zu sein, und inwiefern sich Menschsein und Menschwerdung über die Abgrenzung zum Tier definieren. Rüters Beobachtungen verweben die Geschichten der Tiere mit Erinnerungen an die eigenen Lebensanfänge sowie Gedanken über Sterben, Freiheit und Berührung. Sie schreibt davon, wie Affen trauern, furzen, lachen und sich ärgern, und entwickelt daraus eine poetische und selbstkritische Reflexion über das Menschsein.
Im Anschluss an die Lesung spricht Lara Rüter mit der Künstlerin und Autorin von "Hässlichkeit" Moshtari Hilal über das Buch und ihr Schreiben.
Die Lesung und das Gespräch finden auf Deutsch statt.
Foto: Lara Rüter, © Michael Bader
Über die Gästin
Die Schriftstellerin Lara Rüter (*1990) war Preisträgerin für Lyrik beim 26. Open Mike. 2020 erhielt sie den Caroline-Schlegel-Förderpreis für Essayistik, 2021 den Wolfgang-Weihrauch Förderpreis beim Literarischen März. Für ihren Gedichtband amoretten in netzen (2024, Wunderhorn) wurde ihr 2025 der Kranichsteiner Literaturförderpreis verliehen und 2026 der Orphil-Debütpreis. Ihr Buch Affenliebe erschien 2026 bei Hanser.

Sa, 16.08.2026
13:00 Uhr
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Ca. 60 Minuten
Erinnern und Werden ist eine dreiteilige Lesereihe für junge Menschen, kuratiert von der Künstlerin und Autorin Moshtari Hilal. Drei Autor*innen, geboren in den 1990er Jahren, lesen aus ihren Büchern und kommen in nahbaren Gesprächen über ihr Schreiben ins Gespräch – über das Aufwachsen, das Menschsein und die Suche nach dem Selbst.
Zum Auftakt liest die Lyrikerin Lara Rüter aus ihrem Buch Affenliebe. Darin erzählt sie von ihrer fünfjährigen Arbeit in einem Primatenforschungsinstitut, wo sie Verhaltensstudien an Menschenaffen begleitete. Der essayistische und hybride Text fragt, was es bedeutet, ein Affe zu sein, und inwiefern sich Menschsein und Menschwerdung über die Abgrenzung zum Tier definieren. Rüters Beobachtungen verweben die Geschichten der Tiere mit Erinnerungen an die eigenen Lebensanfänge sowie Gedanken über Sterben, Freiheit und Berührung. Sie schreibt davon, wie Affen trauern, furzen, lachen und sich ärgern, und entwickelt daraus eine poetische und selbstkritische Reflexion über das Menschsein.
Im Anschluss an die Lesung spricht Lara Rüter mit der Künstlerin und Autorin von "Hässlichkeit" Moshtari Hilal über das Buch und ihr Schreiben.
Die Lesung und das Gespräch finden auf Deutsch statt.
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Die Schriftstellerin Lara Rüter (*1990) war Preisträgerin für Lyrik beim 26. Open Mike. 2020 erhielt sie den Caroline-Schlegel-Förderpreis für Essayistik, 2021 den Wolfgang-Weihrauch Förderpreis beim Literarischen März. Für ihren Gedichtband amoretten in netzen (2024, Wunderhorn) wurde ihr 2025 der Kranichsteiner Literaturförderpreis verliehen und 2026 der Orphil-Debütpreis. Ihr Buch Affenliebe erschien 2026 bei Hanser.
TROPEZ
im Sommerbad Humboldthain
Wiesenstraße 1, 13357 Berlin
Google Maps
Montag – Sonntag
10.00 h – 18.00 h


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